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Von der Truhe bis zum Safe

Wer die Ausstellung «Das Geheimnis» betritt, der bleibt mit den Augen an der Grenzfigur hängen. Diese imposante Figur kommt aus dem Sepik-Gebiet in Papua-Neuguinea, wo sie in Männerhäusern der Iatmul die Grenze zwischen den Eingeweihten und den Ausgeschlossenen zieht. Auch in der Ausstellung hat sie eine zusätzliche Aufgabe: hier startet nämlich der Kinderparcour.

Eine hölzerne Skulptur mit ausgestreckten Armen und Beinen hängt von der Decke eines Museums

Die Giebelfigur ist nicht zu übersehen

Die Giebelfigur beschützt in ihrem ursprünglichen Umfeld die geheimen Kultobjekte. Wer in die geheime Sphäre gelangen will, muss zwischen ihren Beinen durchgehen. Nach dem Kontakt mit den Kultobjekten findet also eine symbolische Wiedergeburt statt.

Auf der Rückseite geht die Figur in ein anderes Tier über. Aber welches mag das wohl sein? Mit dieser Frage beginnt der Parcour für Kinder, der sich durch die Ausstellung schlängelt.

Eine hölzerne Skulptur mit einem verzierten Kopfschmuck sitzt vor einem blauen Hintergrund.

Was hat sie bloss auf ihrem Rücken?

Mit Stift und Lösungsbogen bewaffnet machen sich die jungen Geheimnislüfterinnen und –lüfter auf den Weg und durchforsten die Ausstellung nach den nummerierten grauen Kisten. Jede Kiste beherbergt eine Frage, deren Antwort eine Zahl verrät.

Mit dieser Zahl lässt sich am Ende des Parcours der Tresor öffnen, aus dem jedes Kind etwas herausnehmen darf. Ein solcher Einsatz will doch auch belohnt werden!

Eine geöffnete blaue Tresortür zeigt Regale voller gelber Dosen im Inneren des Tresors

Was da wohl drin ist?